§31 Familienhilfe

Das Angebot

Die klassische SPFH im Rahmen von §31 SGB VIII beinhaltet eine intensive Betreuung von Familien in komplexen Lebenslagen und/oder Eltern, die aus unterschiedlichen Gründen temporär oder längerfristig mit der verlässlichen Versorgung und Förderung ihrer Kinder überfordert sind. Ziel ist es, die Familie so weit zu stärken, dass sie künftig (wieder) in der Lage ist, die Herausforderungen, die auf sie zukommen, zu meistern oder so weit zu stabilisieren, dass eine Kindeswohlgefährdung verhindert oder abgewendet wird und ggf. eine Fremdunterbringung von Kindern vermieden werden kann.

Die Basis der Zusammenarbeit bilden gemeinsame Zielvereinbarungen im Rahmen der Hilfeplanung in enger Zusammenarbeit mit der fallführenden Fachkraft des ASD.

Ergänzende SPFH zur stationären Unterbringung

Eine SPFH – je nach Bedarf auch befristet – kann auch als ergänzendes Modul zur Unterbringung in der Wohngruppe dienen, wenn es darum geht, gemeinsam eine Basis zu erarbeiten, die es ermöglicht, dass Jugendliche begleitet werden bei der Rückführung in die Herkunftsfamilie.

Zielgruppe

Sozialpädagogische Familienhilfe richtet sich an eine gesamte Familie mit minderjährigen Kindern, Alleinerziehende oder auch Großeltern, die mit ihren Kindern und/oder Enkelkindern in einem Haushalt leben. Inhalt, Art und Umfang der Unterstützung werden gemeinsam mit den Betroffenen und im engen Austausch mit der fallführenden Fachkraft des ASD erarbeitet und regelhaft überprüft und angepasst.

Standorte

Bezirk Harburg

Asbeckstraße 1
21073 Hamburg

Bezirk Nord

Pestalozzistraße
22305 Hamburg

Bezirk Mitte

Veringhof 19
21107 Hamburg

Ansprechpartner und das Team

Verantwortliche Bereichsleitungen

Teamleitungen

Süd

N.N.

Nord

Die Teams in den jeweiligen Bezirken setzen sich zusammen aus Sozialpädagog:innen, Psycholog:innen und Pädagog:innen. Zusätzlich verfügen diese über unterschiedlichste Qualifikationen und Zusatzausbildungen sowie über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit dieser Klientel. Innerhalb der einzelnen Hilfen arbeiten die Mitarbeitenden in Tandems, um einen steten fachlichen Austausch zu gewährleisten und den Betreuten auch in Krankheits- und Urlaubszeiten Kontinuität und Sicherheit zu bieten.